Die aktuelle Übersicht Stand 15. April 2026
Pünktlich im Frühjahr legen unsere beiden Autoren wieder diese exklusive Zusammenstellung vor. Sie reicht bis in das Jahr 1993 zurück und ist die nunmehr 26. Liste dieser Art – seit 2020 auf regelmäßig publiziert an dieser Stelle.
Das vergangene Jahr war in Deutschland auf dem Sektor der Neufahrzeuge von Turbulenzen geprägt: Die Insolvenz eines Herstellers (Heiterblick), die Rückgabe einer nicht befriedigenden Serie Fahrzeuge an den Hersteller (Frankfurt am Main), Probleme mit in Betrieb genommenen Fahrzeugen (Darmstadt), weitere starke Lieferverzögerungen wegen Konstruktionsproblemen (Köln) und zunehmende Dauer von Zulassungsprozessen (Augsburg, Berlin) stellten Hersteller wie Betreiber vor zum Teil massive Probleme. Kostensteigerungen und Finanzierungsprobleme machen es immer schwieriger, die kontinuierliche Erneuerung aber auch Erweiterung der Fahrzeugflotten vorzunehmen. Dies zwingt zu ebenfalls teuren Erhaltungsmaßnahmen bei den Bestandflotten.
Zum Abschluss gebracht werden, so dass sie in den nächsten Listen nicht mehr auftauchen konnten Lieferungen für Bonn, Brandenburg, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt/Oder, Jena, Rhein-Neckar-Verkehrsgesellschaft (36T, 37T, 38T) und die Ruhrbahn (Essen/Mülheim) (NF 4).
Erste Fahrzeuge bestellter Lieferungen trafen 2025 in Chemnitz (eCitylink TramTrain) und Potsdam ein. Aus der Gemeinschaftsbestellung der VDV-TramTrains erhielten die AVG in Karlsruhe und Saarbrücken erste Fahrzeuge.
In Berlin, Cottbus, Darmstadt, Duisburg, Halle a.d. Saale, Magdeburg, München, Rhein-Neckar-Verkehr (rnv), Rostock und Ruhrbahn (HF1) wurde die Lieferung von Serienfahrzeugen fortgesetzt. Diese erfolgte aber zum Teil nur sehr schleppend und in kleinen Stückzahlen.
Wenn alle in Auslieferung oder Produktion befindlichen und bestellten Straßen- und U-Bahnen in Deutschland zusammengenommen werden, kann ich im Zeitraum 2022 bis 2035 Stadler klar als Marktführer etablieren (mit 1413 bestellten Fahrzeugen bzw. 44 % Marktanteil). Alstom ist trotz der Übernahme von Bombardier Transportation im Jahr 2021 mit 787 Fahrzeugen bzw. 24 % nur an zweiter Stelle, gefolgt von CAF (358, 11%) dank des Erfolges im Rhein-Ruhr Raum und Hannover, Siemens (323, 10%), Skoda (273, 8%). Heiterblick (jetzt Teil von Pesa) ist mit seinem aktuellen Auftragsbestand an letzter Stelle mit 93 Fahrzeugen bzw. einem Marktanteil von 3%.

Einlösung von Optionen
- Brandenburg: 4 ForCity Smart 48T – Lieferung 2027 – 2028
- Gera: 3 TINA NGT12G – Lieferung 2027
- Leipzig: 30 NGT G (XXL) – Lieferung 2028 – 2030
- Nürnberg: 14 Avenio 4-teilig – Lieferung 2028
- VDV-TramTrain: 30 2-System, MF-TT für AVG Karlsruhe über SFBW – Lieferung ab 2031
Neue Bestellungen
- Frankfurt a.M. (fahma):
- 3 2-System TramTrains – Vorablieferung Herbst 2028, Serienlieferung von 24 Fahrzeugen ab Herbst 2030
- Köln:
- 10 Stadtbahnen Hochflur 30 m, offener Übergang – Vorablieferung 2029
- 122 dto. Serienlieferung 2030 – 2032
- 5 Mittelteile, 10 m – Vorablieferung 2029
- 29 dto. Serienlieferung 2030 – 2032
- (60) Straßenbahn, HF 30 m – Optionen
- (23) Mittelteile 10 m – Optionen
- Mainz:
- 22 Straßenbahn, NF 70%, Lieferung 2028 – 2030
- (8) – Optionen bis 12/2031
- Rostock:
- 2 Straßenbahn NF 100%, Zusatzbestellung, Lieferung 2027
Ausgeschriebene Aufträge bzw. geplante Ausschreibungen
- Freiburg: Ausschreibung von 50 bis 65 100% Nfl-Tw in Zweirichtungsbauweise als Ersatz für bestehende Fahrzeuge in den Jahren 2029-2040
- Görlitz: Neuausschreibung nach Ausstieg aus dem Gemeinschaftsprojekt LEIWAG infolge der Insolvenz des Herstellers Heiterblick. Vorgesehen sind weiterhin 8 NF-Tw mit 30 m Länge und 6 Optionen. (Bestellung im Aprl 2026 erfolgt)
- Köln: Ausschreibung über zunächst 33 Nfl-Triebwagen zum Ersatz K4500. Einzeltriebwagen 30 m. Weitere 36 Tw nach Sicherstellung der Finanzierung, Option auf 44 Tw für Ausbauprojekte
- Krefeld/Oberhausen/Ruhrbahn: Gemeinsame Ausschreibung der drei nordrhein-westfälischen Meterspurbetriebe über insgesamt 53 Zweirichter mit 70%-Niederfluranteil. Für Krefeld sind sechs Dreiteiler zum Ersatz der letzten hochflurigen Stadtbahnwagen M vorgesehen, zusätzlich 7 Optionen. Für Oberhausen sind vier Dreiteiler geplant + 1 als Option und 5 Vierteiler als Option. Für die Ruhrbahn 40 Vierteiler + 10 Optionen und sechs Dreiteiler als Optionen.
- Zwickau: Neuausschreibung nach Ausstieg aus dem Gemeinschaftsprojekt LEIWAG infolge der Insolvenz des Herstellers Heiterblick. Vorgesehen sind weiterhin 6 NF-Tw mit 30 m Länge und 12 Optionen, ggf. aufgeteilt in 2 x 6. (Bestellung im April 2026 erfolgt)
- Die Ausschreibung in Braunschweig über 12 NF-Tw aus 2024 besteht unverändert.
Zu den aktuellen Bestellungen und Lieferungen im Einzelnen:
Augsburg:
Knapp drei Jahre nach der Lieferung des ersten Fahrzeugs des Typs Tramlink von Stadler im August 2023 ist Ende März 2026 von der TAB Oberbayern endlich eine Zulassung erteilt worden. Die vier vorhandenen Fahrzeuge können nun für Schulungen des Personals eingesetzt werden, ab Mitte April ist auch der Einsatz mit Fahrgästen vorgesehen. Die übrigen der bestellten 15 Fahrzeuge, deren Transport nach Augsburg zunächst einmal ausgesetzt worden war, sollen nun vom Hersteller nach und nach geliefert werden.

Berlin:
Insgesamt sind bis Frühjahr 2026 nur vier der neunteiligen „Urbanliner“ eingetroffen. Ein weiterer ist von Berlin zum Hersteller zurück gegangen. Mit den vier Fahrzeugen wurden bislang nur Probefahrten im Rahmen des Zulassungsprozesses vorgenommen. Eine für Mitte Februar angekündigte Inbetriebnahme wurde kurzfristig abgesagt. Die Technische Aufsichtsbehörde hat dem Vernehmen nach die nötige Freigabe für die vorgesehene Einsatzstrecke nicht erteilt, da der Verkehrsbetrieb in den entsprechenden Anträgen fehlerhafte Angaben bezüglich der Achslasten gemacht habe. Hier werden nun Überprüfungen und Nachberechnungen verlangt. Bislang ist nicht bekannt, wann es einen weiteren Anlauf gibt, die Fahrzeuge im Linienverkehr einzusetzen.

Bochum-Gelsenkirchen:
Die Runderneuerung der normalspurigen Stadtbahnwagen hat in 2025 wenig Fortschritte gemacht. Das zweite Fahrzeug wurde im März angeliefert. Seither stockt der Umbau. Beide Fahrzeuge gingen für Anpassungen noch einmal zum Hersteller Stadler in Berlin zurück. Nach der Rückkehr konnte der Einsatz in Doppeltraktion erprobt werden. Weitere drei Tw gingen nach Berlin, einer kehrte im Frühjahr nach Bochum zurück. Einen Termin für die Abnahme durch die TAB und Zulassung gibt es aktuell nicht.
Bonn:
Die neuen Škoda-Triebwagen 41T wurden kontinuierlich in Betrieb genommen, das 28. Und letzte Fahrzeug wurde Ende Februar 2026 geliefert. Wegen Unfallschäden und technischer Probleme ist ein Teil der Fahrzeuge aber nicht einsatzfähig, so dass immer noch sechs Wagen der Vorgängerserie von 1994 im Einsatz stehen. Erst in der zweiten Dezemberhälfte 2025 konnten die Wagen auch auf der teilweise eine Tunnelstrecke benutzenden den Rhein überschreitenden Linie eingesetzt werden, da den Wagen wegen notwendiger Nachbesserungen die Einsatzgenehmigung zuvor verweigert worden war.

Bei den bei CAF bestellten Hochflurtriebwagen gibt es Verzögerungen, die auch im Zusammenhang mit der Lieferung nahezu gleichartiger Fahrzeuge für die Ruhrbahn in Essen zu sehen sind. In Bonn sollten ursprünglich Ende 2024 zwei Vorabfahrzeuge zur Erprobung geliefert werden. Diese sollen nun in der ersten Jahreshälfte 2026 kommen. Die Serienlieferung verschiebt sich entsprechend. Unter anderem als Folge davon ist eine für Dezember 2026 geplante Liniennetzreform mit Verdichtungen mangels der dafür benötigten Fahrzeuge auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Auch gibt es mittlerweile Zweifel, ob die für die Verdichtung notwendige Streckenkapazität in einigen Bereichen zur Verfügung steht.

Brandenburg, Cottbus, Frankfurt (Oder):
Hier haben alle drei Betriebe ihre Škoda ForCity Plus FCB Fahrzeuge der Erstlieferung erhalten: Brandenburg 4, Cottbus 7 und Frankfurt an der Oder 13. In Cottbus waren von der zweiten Lieferserie über 13 Fahrzeuge im Frühjahr 2026 bereits neun Stück eingetroffen. Der Einsatz läuft nicht überall stabil, besonders in Brandenburg und Cottbus gehen die Fahrzeuge immer wieder einen Zeitraum für Nachbesserungen außer Betrieb.

Chemnitz:
Die Auslieferung des ersten eCitylink-Tram-Trains an die City-Bahn Chemnitz markiert den Beginn der Serienlieferung von insgesamt 19 Fahrzeugen (mit Option auf 27 weitere) durch Stadler, nachdem der erste Zug Mitte Dezember 2025 in Chemnitz eingetroffen ist und nun umfangreiche Test- und Zulassungsfahrten durchläuft; in den kommenden Monaten sollen die weiteren Einheiten folgen, bevor die Flotte ab 2027 schrittweise in den Fahrgastbetrieb geht und zentrale Linien des Chemnitzer Modells bedient.

Darmstadt:
Immer noch machen den 5-teiligen Stadler-Trams vom Typ TINA Lärmprobleme zu schaffen. Auch fehlen immer noch drei Fahrzeuge der zweiten Teilserie. Gemeinsam erforschten Verkehrsbetrieb und Hersteller das gesamte Jahr 2025 die möglichen Ursachen und werteten die in Auftrag gegebenen Gutachten aus. Bei Testfahrten mit geänderten Drehgestellen konnten die erzeugten Erschütterungen um ein Drittel reduziert werden. Da es auch bei der Fahrzeugtype in Basel ähnliche Probleme gab, werden die dort erfolgten Modifikationen nach und nach auf die Darmstädter Fahrzeuge übertragen. Eine Erkenntnis ist auch, dass die Probleme lediglich bei der meterspurigen Ausführung auftreten. Ansonsten sind die Neufahrzeuge zuverlässig im Einsatz.

Dortmund:
Der Betrieb ist einer der drei durch die Insolvenz des Herstellers Heiterblick Betroffenen, hatte er doch in Leipzig 34 Stadtbahnwagen vom Typ Vamos bestellt. Auch sollte der Hersteller die Bestandsflotte der Stadtbahnwagen B modernisieren. Bis Frühjahr 2025 waren 24 Einheiten der Neubauten ausgeliefert worden, von den modernisierten war im Juni 2024 ein Exemplar als Muster geliefert worden. Nach der Rettung des Herstellers zum Jahresende 2025 konnte man sich auf die vertraglich festgelegte Auslieferung der fehlenden zehn Wagen bis 2027 einigen. Das begonnene Modernisierungsprojekt wird aber zunächst nicht fortgeführt. Eine Wiederaufnahme ist nach Aussage des Verkehrsbetriebes vom Dezember 2025 aber nicht auszuschließen, wenn mit Hilfe von Investoren der Fortbestand des Herstellers langfristig gesichert werden kann.

Düsseldorf:
Die Lieferung der 59 Stadtbahnwagen HF6 von Alstom (ex Bombardier) konnte mit Auslieferung der letzten beiden Einheiten im Herbst 2025 abgeschlossen werden.
Düsseldorf und Duisburg:
Für die im Herbst 2020 gemeinsam mit Duisburg bestellten hochflurigen Stadtbahnwagen (91 für Düsseldorf und 18 für Duisburg) war vom Hersteller Siemens eine Lieferverzögerung angekündigt worden. Diese beträgt nach neuestem Stand etwa 29 Monate. Eigentlich sollten die jeweils zwei Vorausfahrzeuge im Sommer und Herbst 2023 geliefert werden. Im Frühjahr 2026 befinden sich drei Wagen in der Produktion, im gleichen Zeitraum sollte mit dem Bau des zweiten Duisburger Triebwagens begonnen werden. Konkrete Termine für eine Lieferung werden derzeit nicht genannt. Auch die Serienlieferung wird sich dann entsprechend verzögern.
Duisburg:
Weiterhin schleppend und mit zum Teil mit größeren Pausen verläuft die Auslieferung der Niederflurwagen vom Typ NF4 (GT8ND). Von den insgesamt bestellten 69 Tw waren im Februar 2026 40 Stück abgeliefert worden. Es fehlen dabei auch noch sechs Wagen aus Nummerngruppen früherer Lieferungen. Von den vierteiligen älteren Wagen sind mittlerweile nur noch neun Stück für den Linienverkehr vorhanden. Der vollständige Fahrplan ist mit diesem eng bemessenen Bestand selten durchzuführen.
Erfurt:
Der ursprünglich ab Ende 2025 vorgesehene Lieferbeginn der zehn nachbestellten Tramlink von Stadler verzögert sich. Die ersten fünf Fahrzeuge sollen nun bis Ende 2026 kommen, die restlichen dann 2027.
Essen/Mülheim (Ruhrbahn):
In 2025 sind die nachbestellten sechs Niederflurtriebwagen NF4 geliefert worden, so dass nun alle 32 Stück zur Verfügung stehen.
Von den 51 bei CAF bestellten normalspurigen Hochflurwagen für das Stadtbahnnetz wurden die beiden Vorab-Tw (Tw 5303, 5304) pünktlich im Juli 2024 geliefert. Da an diesen umfangreiche Nacharbeiten erforderlich waren, verschob sich der Beginn der Serienauslieferung; erst im November 2025 kamen drei Serienfahrzeuge in Essen an. Im Februar 2026 ging eines der Vorabfahrzeuge zur Anpassung an die Serie zurück zum Hersteller. Eine Zulassung und damit ein Einsatzbeginn im Linienbetrieb war auch im März 2026 noch nicht absehbar.

Frankfurt am Main:
Auch im Frühjahr 2026 befindet sich von den Niederflurtriebwagen der Type T nur das im August 2025 gelieferte und überarbeitete Exemplar in der Stadt. Ein gewünschtes zweites Fahrzeug zur Erprobung von Doppeltraktionen ist bislang nicht geliefert worden. Der Verkehrsbetrieb rechnet damit, dass das Einzelstück nach der Zulassung im Sommer 2026 in den Fahrgastbetrieb gehen kann. Nach der erfolgten Wiederzulassung soll dann alle 14 Tages ein weiteres Exemplar in Betrieb genommen werden. Insgesamt sind von der 31,5 Meter langen dreiteiligen Variante 24 bestellt gewesen, von denen 14 bereits einmal in Frankfurt waren und dann 2025 vom Hersteller in ein Werk zurücktransportiert worden sind. Wann es zum Lieferbeginn der 40 Meter langen Vierteiler kommt ist noch komplett offen. Die zum Dezember 2025 vorgesehenen Fahrplanverbesserungen sind bis auf weiteres ausgesetzt.

Für ein den „TramTrains“ zuzurechnendem Projekt der Regionaltangente West im Randbereich von Frankfurt hat Stadler von der „Fahrzeugmanagement-Region Frankfurt Rhein-Main“ (fahma) im Dezember 2025 den Zuschlag für die Lieferung von 27 vierteiligen Citylink-Tw erhalten. Die ersten drei Vorabfahrzeuge sollen für Test- und Zulassungszwecke im Herbst 2028 geliefert werden, die Serie dann bis zur im Dezember 2030 geplanten Betriebsaufnahme. Das Zweisystemfahrzeug in Zweirichtungsbauweise (Wechselstrom/Gleichstrom) soll eine Länge von rund 50 Metern haben und muss an den unterschiedlichen Bahnsteighöhen im EBO zw. BOStrab-Bereich (U-Bahn Frankfurt) entsprechende Fußboden- und Einstieghöhen aufweisen.
Gera:
Am 4. März 2026 wurde der erste der bestellten sechs Triebwagen des Typs TINA von Stadler per Bahn in Gera angeliefert. Bestellt sind sechs Stück. Ende 2025 wurde die Option für drei weitere Einheiten eingelöst. Die Lieferung soll noch 2026 erfolgen.

Von den aus Darmstadt gekauften Niederflurbeiwagen befindet sich noch keiner im Einsatz. Dafür kommt als Leihfahrzeug Seit Ende 2025 ein ST14 aus Darmstadt zum Einsatz, der nahezu baugleich mit den bestehenden NGT8G Niederflurbahnen ist.
Görlitz:
Der Betrieb gehört zu den Betroffenen der Insolvenz von Heiterblick und war an einer gemeinsamen Ausschreibung mit Leipzig und Zwickau beteiligt. Bestellt waren acht Triebwagen und es gab sechs Optionen. Der Betrieb entschied sich, diesen Auftrag zu stornieren und die gleiche Stückzahl neu auszuschreiben. Hier gab es sogar schon ein Mock-Up der neuen in einem Konsortium LEIWAG zu bauenden Fahrzeuge. Auch das Anfang 2024 vorstellte Projekt einer mit Wasserstoff betriebenen Straßenbahn dürfte sich damit zunächst einmal erledigt haben.
Im April 2026 erfolgte die Vergabe des Auftrags an Stadler für einen 30m langen Fünfteiler des Typs Tina mit den oben genannten Stückzahlen und Optionen. Die Lieferung soll ab 2028 erfolgen. Entgegen der ursprünglichen Ausschreibung handelt es sich bei den nun bestellten Fahrzeugen um Zweirichtungswagen.

Gotha:
Die Lieferung der bestellten vier Tramlink-Triebwagen von Stadler ist nunmehr für 2027 vorgesehen.
Es bestehen Optionen auf bis zu sechs weitere Fahrzeuge. Der Auftrag umfasst neben der Fahrzeuglieferung auch Wartungsleistungen. Langfristig sollen damit die über 40 Jahre alten Bestandsfahrzeuge ersetzt und der Anteil barrierefreier Fahrzeuge erhöht werden. Die Auslieferung ist ab Mitte 2027 vorgesehen, die Inbetriebnahme spätestens im Sommer 2028.

Die neuen Fahrzeuge sind als 32,5 m lange, fünfteilige Zweirichtungsfahrzeuge ausgeführt und verfügen über einen durchgehend niederflurigen Fahrgastraum. Bei einer Breite von 2,45 m bieten die Fahrzeuge Platz für bis zu 180 Fahrgäste, darunter 50 Sitzplätze. Fünf Türen pro Seite ermöglichen schnelle Fahrgastwechsel.
Zur Ausstattung gehören Mehrzweckbereiche für Rollstühle, Notruf- und Gegensprechanlagen sowie moderne TFT-Fahrgastinformationssysteme. Der ergonomisch gestaltete Fahrerstand bietet verbesserte Sichtverhältnisse und eine optimierte Bedienung.

Technisch setzt Stadler auf einen Wagenkasten aus Duplex-Edelstahl mit hoher Korrosionsbeständigkeit. Verbesserte Isolierung und die Nutzung von Bremsenergie-Rückgewinnung tragen zur Energieeffizienz der Fahrzeuge bei. Mit dem TRAMLINK erhält Gotha erstmals eine moderne, vollständig barrierefreie Fahrzeuggeneration für das meterspurige Straßenbahnnetz.
Halle a.d. Saale:
Von der kurzen 3-teiligen Variante der TINA-Triebwagen von Stadler gibt es bislang nur ein Exemplar. Dieses ging Ende Januar 2026 in den Linienbetrieb. Dagegen sind von der langen fünfteiligen Variante bis Frühjahr 2026 bereits zwölf Stück geliefert. Seit Anfang September 2025 befindet sich diese im Fahrgastbetrieb.

Jena:
Es sind 32 m langen fünfteiligen Tramlink in 2025 alle bestellten acht Einheiten geliefert worden. Weitere neun Stück wurden aus einer Option zur Lieferung 2026-2027 abgerufen. Für beide Längen gibt es noch jeweils fünf Optionen. Die Gesamtlieferung und Inbetriebnahme hat, abgesehen von einem verspäteten Lieferbeginn reibungslos funktioniert.

Karlsruhe:
Aus dem Gemeinschaftsauftrag der VDV-TramTrains traf in Karlsruhe Mitte Dezember der erste von 75 Fahrzeuge vom Hersteller Stadler ein. Er gehört zu einem Auftrag für den Betrieb der Albtal-Verkehrsgesellschaft (AVG) über 75 2-Systemtriebwagen für Zweirichtungsbetrieb. Sie haben eine Einstieghöhe von 55 cm und verfügen über eine behindertengerechte Toilette. Noch unbestätigten Meldungen zufolge sind zwischenzeitlich aus der bestehenden Option über 73 Einheiten 30 Stück abgerufen worden.

Nach Ankunft in Karlsruhe folgen Strecken-, Brems- und Systemtests sowie Schulungen für Fahrpersonal und Werkstattteams. Der Fahrgasteinsatz ist – vorbehaltlich der Zulassung – ab Sommer 2026 geplant. Weitere Fahrzeuge für AVG und VBK werden ab 2026 sukzessive geliefert. Die vollständige Zuführung der Flotten erfolgt über mehrere Jahre.
Auch „Schiene Oberösterreich“ erhielt für Strecken im Raum Linz an der Donau erhielt sein erstes Fahrzeug. Damit haben zusammen mit der Saarbahn Saarbrücken drei Besteller Fahrzeuge des gemeinsamen Auftrages erhalten.

Köln:
Erstmals wurden von Alstom im April 2026 konkrete Auslieferungstermine genannt. Die von jeder Type bestellten zwei Vorabexemplare sollen nun Ende 2026 ausgeliefert werden. Ursprünglich sollten diese in 2023 zur Verfügung stehen. Die Verspätung beträgt hier mittlerweile über vier Jahre! Da man die ursprünglich bestehenden Konstruktionsprobleme gelöst habe, sollen von den bestellten 60 Langzüge der Serie (bestehend aus zwei Sechsachsern mit Übergang zwischen den Fahrzeugteilen) die Hälfte bis zum Jahr 2030 einsetzbar sein, im Jahr 2033 sollen alle Fahrzeuge geliefert und im Fahrgastbetrieb einsetzbar sein.
Die zum Ersatz vorgesehenen Niederflurwagen der ersten Generation (K 4000), geliefert ab 1994, ursprünglich als „Low Coast“-Bauten auf eine Einsatzdauer von 25 Jahren ausgelegt, stehen bereits jetzt 32 Jahre in Betrieb. Zur Ertüchtigung und Verlängerung der Lebensdauer werden zunächst 40 Stück bei Talbot-Services in Aachen aufgearbeitet. Dieses Programm hat bereits begonnen und es fehlen daher im Betrieb immer acht eigentlich für den Einsatz benötigte Fahrzeuge. Für die Bearbeitung der Restserie von 84 Stück besteht eine Option, sollte es zu weiteren Lieferverzögerungen der Neubauten kommen. Unklar ist, wer die immensen Kosten von 1,2 Mio Euro pro Fahrzeug (immerhin zwei Drittel des ursprünglichen Anschaffungspreises!) trägt.

Für einen Ersatz der aus 69 Sechsachsern von 2004-2007 bestehenden Folgeserie K 4500 wurden in 2026 bereits Vorkehrungen in die Wege geleitet. Nach Sicherstellung einer Finanzierung von zunächst 33 Neubauten kann nun die Ausschreibung in die Wege geleitet werden. Ausdrücklich werden keine der von der Politik favorisierten „Langzüge“ mehr gewünscht, sondern kuppelbare ca. 30 Meter lange Fahrzeuge! Die Ausschreibung wurde im April 2026 auf den Weg gebracht. Die Triebwagen erhalten zum flexibleren Einsatz auch wieder zwei Führerstände.
Ende Juli 2025 gaben die Kölner Verkehrsbetriebe den Auftrag neuer Fahrzeuge für das hochflurige Teilnetz bekannt. Stadler baut 132 sechsachsige, zweiteilige Zweirichtungswagen mit einem Führerstand und einer Übergangsmöglichkeit zu einem zweiten identischen Fahrzeug, die dann gemeinsam einen sogenannten „Langzug“ bilden. Zur Kapazitätserweiterung sollen 34 je zehn Meter lange Zwischenmodule ohne Führerstände aber mit Übergangsmöglichkeiten zu den Langzughälften gebaut werden, die bei Bedarf dazwischen gekuppelt werden können und damit einen 70 m langen Zug mit einer maximalen Kapazität von bis zu 470 Personen ergeben. Die Zwischenwagen sollen ebenfalls angetrieben sein, da sonst Probleme auf den Steigungen der Tunnel- und Brückenrampen befürchtet werden, erhalten aber keine eigene Stromversorgung. So ist zum Ein- und Ausrangieren des Moduls auf den Betriebshöfen und in der Werkstatt jeweils ein Hilfsfahrzeug notwendig.

Jeweils zehn Vorabtriebwagen und fünf Zwischenmodule sollen 2029 zur Erprobung zur Verfügung stehen, die Serienlieferung dann in den Jahren 2030 – 2032.
Leipzig:
Von der Insolvenz des ortsansässigen Herstellers Heiterblick war im besonderen Maße die Messestadt betroffen, da eine Bestellung über 25 vierteilige Niederflurwagen und insgesamt sieben Optionen mit 130 weiteren Wagen unterschiedlicher Konstellationen im Rahmen des Gemeinschaftsauftrages mit Görlitz und Zwickau in Gefahr war. Nachdem die beiden Meterspurbetriebe ihre Aufträge und Optionen storniert und neu ausgeschrieben hatten, war die Sicherung des Auftrages für Leipzig entscheidend für den Fortbestand von Heiterblick. Es konnte vereinbart werden, dass die Festbestellung durch die Stadt Leipzig und die Verkehrs- und Versorgungsbetriebe LVV als Auftraggeber und die Förderung durch den Freistaat Sachsen finanziell gesichert werden. Zugleich wurde der bestehende Auftrag um 30 auf insgesamt 55 Vierteiler aufgestockt. Gleichzeitig wurden jedoch die bestehenden Optionen alle gestrichen und mit PESA „offiziell“ keine vereinbart, womit auch eine geplante dreiteilige Version wohl nicht gebaut werden wird.

Der erste Wagen der Type NGT G-XXL soll noch 2026 geliefert werden, die Serienfahrzeuge dann bis Anfang 2028. Eine vollständige Ablösung der noch eingesetzten Triebwagen der Bauart TATRA aus tschechischer Produktion, gebaut 1981 bis 1984 und damit dann fast 50 Jahre alt und die Umsetzung von Fahrplanverbesserungen wird so nicht möglich sein.
Magdeburg:
Die Serienlieferung der vierteiligen Einrichtungswagen vom Typ Flexity Classic begann Ende September 2025, nachdem zwei Wochen zuvor die Zulassung im Linienbetrieb erteilt worden war. Im März 2026 waren acht Serienwagen geliefert.

Mainz:
Im Mai 2025 wurde die Vergabe des Auftrags über 22 Niederflurwagen vom Typ ForCity Smart 53T an die Firma Skoda Transportation bekannt gegeben. Die Fünfteiler für Zweirichtungsbetrieb haben eine Länge von 43,5 Metern. Die Lieferung soll in den Jahren 2028 – 2030 erfolgen. Es besteht weiter noch eine Option auf acht Fahrzeuge. Die Neubauten lösen die letzten noch vorhandenen hochflurigen Stadtbahnwagen M von 1984 und die erste Serie Niederflurwagen von 1996 ab.

München:
Von den bestellten 73 Vierteilern vom Typ Avenio waren im Frühjahr 2026 62 Stück geliefert worden, so dass noch elf Einheiten fehlen.
Die Freigabe der Fahrzeuge durch die TAB verläuft weiterhin zäh. Zum Jahresende 2025 gab es noch 19 nicht zugelassene Fahrzeuge. Aufgrund von Platzmangel wurden neben den ummodernisierten R1.1 auch R2b und Variobahnen mit höherem Reparaturedarf ausgelagert, um mehr Platz für die neuen Vierteiler zu machen.

Nürnberg:
Von den bestellten 26 vierteiligen Avenios sind auch die letzten vier 2025 eingetroffen. Eine Option über 14 weitere Fahrzeuge wurde im Februar 2025 eingelöst. Es bestehen noch weitere drei Optionen über insgesamt 47 Einheiten. Hier hat der Hersteller Siemens angekündigt, dass deren Bau erst nach einer mehrjährigen Pause wegen Kapazitätsengpässen möglich ist. Der Betrieb hatte sich daher dafür entschieden, die nun in Auftrag gegebenen 14 Stück vorzuziehen, wozu aber kurzfristig die Finanzierung sichergestellt werden musste.
Sämtliche Variobahnen wurden indes zwischenzeitlich nach etwa 15 Jahren in Betrieb abgestellt. Ihre Zukunft in Nürnberg ist ungewiss, es ist aber davon auszugehen, dass sie in der fränkischen Metropole nicht mehr in den Einsatz gehen.
Potsdam:
Das erste Fahrzeug kam mit fast einjähriger Verspätung am 13. März 2025 in Potsdam an. Mitte September folgte der zweite Wagen der Vorablieferung. Sie wurden im spanischen Werk Valencia gebaut. Beide gingen nach der Zulassung noch vor Weihnachten in den Linienbetrieb. Wenn der Einsatz stabil läuft, soll die Serienlieferung von elf Fahrzeugen Mitte 2026 beginnen und die übrigen dann im Abstand von etwa zwei Monaten bis Ende 2027 folgen. Diese werden im Werk Pankow in Deutschland gebaut.

Rhein-Neckar-Verkehr (RNV):
Von den drei Varianten der Škoda-Niederflurwagen für den Rhein-Neckar-Verkehr sind bis März 2026 geliefert worden:
- 3-teilig, Type 36T (30 m): alle 31 Wagen
- 4-teilig, Type 37T (40 m): alle 37 Züge = 74 zweiteilige Zughälften
- 6-teilig, Type 38T (60 m): alle 12 Züge = 24 dreiteilige Zughälften
Diese setzten sich aus je zwei zwei- und dreiteiligen, trennbaren Zughälften zusammen, die jede für sich eine eigene Nummer tragen.

Eine Option auf 34 Dreiteiler der Type 36T wurde Ende 2024 zur Lieferung in 2026 eingelöst. Diese erfolgte ab März 2026 im unmittelbaren Anschluss an die erste Tranche.
Rostock:
Im Februar 2025 wurde der erste der bestellten 28 Triebwagen vom Typ TINA von Stadler geliefert. Es handelt sich um dreiteilige Einrichtungswagen. Ab Mitte Dezember 1925 erfolgte nach Zulassung der Einsatz im Fahrgastbetrieb. Bis Ende März 2026 waren sechs Fahrzeuge geliefert worden. Insgesamt sind 30 Fahrzeuge bestellt worden.

Saarbrücken:
Auf der InnoTrans im September 2024 in Berlin war der erste von Stadler gebaute VDV-Tram-Train für Saarbrücken ausgestellt. Im Juni 2025 erfolgte die Vorstellung am zukünftigen Einsatzort. Im Spätherbst erfolgte die Lieferung des zweiten Tw, Anfang 2026 dann Nummer drei der vier Vorserienfahrzeuge. Die Wagen absolvieren bislang Probefahrten, z.T. auch auf Eisenbahnstrecken weit vom Saarland entfernt. Ein Termin für den Einsatz im Fahrgastbetrieb gab es im März 2026 noch nicht.

Würzburg:
Am 18.Dezember 2024 erreichte der erste von 18 von HeiterBlick in Leipzig gebauten fünfteiligen 100%-Niederflurwagen GT-F sein zukünftiges Einsatzgebiet. Der zweite Wagen wurde in der zweiten Aprilhälfte 2025 geliefert. Dann unterbrach die Insolvenz des Herstellers alle weiteren Aktivitäten. Für den Betrieb war die Entwicklung eine Katastrophe, ist er doch dringend auf neue Fahrzeuge angewiesen um die, nach festgestellten Schäden an einer Serie Niederflurwagen von 1996, wieder dauerhaft eingesetzten, bis zu 60 Jahre alten DÜWAG-Gelenkwagen ersetzen zu können.

Nach der Rettung des Herstellers im Dezember 2025 konnte der Prozess der Inbetriebnahme bei den zwei vorhandenen Triebwagen wieder aufgenommen werden und es stand fest, dass eine Fertigstellung der 16 noch ausstehenden Fahrzeuge nun zügig in Angriff genommen wird. Das dritte Fahrzeug soll nun im April 2026 geliefert werden, die gesamte Serie spätestens 2028 vollständig zur Verfügung stehen. Auch die Option über weitere 16GT-F dürfte noch bestehen, da die geplante neue Linie zur Universität gebaut werden soll.

Zwickau:
Auch hier waren bei Heiterblick neue Niederflurwagen der „Sachsentram“ im Rahmen des Gemeinschaftsauftrages mit Görlitz und Leipzig bestellt worden. Fest waren sechs Stück bestellt mit Optionen über zweimal weitere sechs Einheiten. Wie auch in Görlitz entschied sich die Stadt zur Vermeidung der Gefahr Gelder in der Insolvenzmasse des Herstellers zu verlieren für eine komplette Stornierung. Der Auftrag wurde bei gleichen Konstellationen neu ausgeschrieben, im April 2026 erfolgte die Auftragsvergabe. Zu den zu liefernden Fahrzeugen sind die Angaben identisch mit denen von Görlitz.

Ein Blick auf die U-Bahn-Betriebe
In Berlin läuft die Auslieferung der bestellten neuen Fahrzeuge sowohl für das Großprofil als auch für das Kleinprofil weiterhin eher schleppend. Für das Großprofil (Type J) war Ende 2024 ein Vierwagenzug für Erprobungszwecke geliefert, für das Kleinprofil (Type JK) waren es zwei Vierwagenzüge und ein Zweiwagenzug.
Bei der Type J kamen 2025 sechs Züge mit jeweils sechs Wagen zur Auslieferung, hier startete der Fahrgastbetrieb seit 30. April 2026.
Von 140 gelieferten JK-Zügen waren im Februar 2026 erst 118 im Einsatz.

Hamburg:
Der neue U-Bahn-Typ DT6 für die Hamburger Hochbahn befindet sich aktuell (Stand 2026) noch vollständig in der Vorbereitungs- und frühen Umsetzungsphase: Nach der Auftragsvergabe an Alstom im Jahr 2024 läuft derzeit die technische Ausarbeitung und Industrialisierung, wobei der Produktionsstart im Werk Salzgitter für 2026 vorgesehen ist und die ersten Fahrzeuge erst ab 2028 ausgeliefert und getestet werden sollen, insbesondere im Hinblick auf den späteren Einsatz auf der neuen, vollautomatischen Linie U5. Gleichzeitig wurde das Projekt bereits öffentlich sichtbar gemacht: Auf dem UITP Global Public Transport Summit 2025 in Hamburg präsentierte Alstom ein begehbares Mock-up des DT6, das Einblicke in das künftige Fahrzeugdesign und das Fahrgasterlebnis gab und als wichtiger Zwischenschritt zwischen Konzept und Serienfertigung diente.

Tabelle 1: In Auftrag oder Fertigung befindliche Fahrzeuge


- 1) gemeinsame Bestellung der Betriebe Brandenburg, Cottbus und Frankfurt/Oder im Land Brandenburg
- 2) war: gemeinsame Vergabe der Betriebe Leipzig, Görlitz und Zwickau im Land Sachsen
durch Insolvenz der HeiterBlick GmbH Rücktritt vom Vertrag und Neuausschreibung gleichen Umfangs - 3) gemeinsame Bestellung von Zwickau und Görlitz
- 4) gemeinsame Ausschreibung von Ruhrbahn (Essen), Oberhausen und Krefeld
Tabelle 2: Ausgeschriebene Aufträge oder Fahrzeuge bzw. geplante Ausschreibungen

Stück: xx Anzahl der fest bestellten Fahrzeuge
<xx> Anzahl der Fahrzeuge, die laut einer Ausschreibung bzw. Erkundung fest bestellt werden sollen
(xx) Anzahl der Fahrzeuge mit bestehender Option oder die optional bestellt werden sollen
Art: ER Einrichtungsfahrzeuge
ZR Zweirichtungsfahrzeuge
Erläuterungen:
Stück: xx Anzahl der fest bestellten Fahrzeuge
<xx> Anzahl der Fahrzeuge, die laut einer Ausschreibung bzw. Erkundung fest bestellt werden sollen
(xx) Anzahl der Fahrzeuge mit bestehender Option oder die optional bestellt werden sollen
Art: ER Einrichtungsfahrzeuge
ZR Zweirichtungsfahrzeuge
Hersteller: (mechanischer Teil / elektrische Ausrüstung)
A Alstom (nach Übernahme von BT)
AT Alstom Transport
AS Alstom Spanien (Barcelona)
ABB ABB Elektrik
C Cegelec
CAF CAF Spanien
HB-P HeiterBlick Leipzig / PESA
K Kiepe Electric
LEIWAG Konsortium HeiterBlick und Kiepe
M Modertrans Poznan
SCH Stadler Bussnang (Schweiz)
SP Stadler Polen (zuvor Solaris)
SD Stadler Pankow
SV Stadler Rail Valencia
S(?) Stadler, keine Info zur Elektrik
ST Škoda Transportation
STF Škoda Transtech, Finnland
SE Škoda Electric
SM Siemens Industrie Mobility
SW Siemens Werk Wien
SS Siemens Werk Serbien (Sobovica)
V Voith Digital Solutions Austria
Tabelle 3: VDV TramTrain, Bestellung erfolgte Anfang Januar 2022

Insgesamt: 246 + 30 fest bestellte plus 228 optionierte Fahrzeuge = total 504 Bahnen
RSBNA = Zweckverband Regional-Stadtbahn Neckar-Alb
ENAG = Erms-Neckar-Bahn zwischen Reutlingen und Tübingen
SFBW = Landesanstalt Schienenfahrzeuge Baden-Württemberg beschafft alle Bahnen für AVG und ENAG
Bemerkungen:1) mit Spaltüberbrückung an den Türen
*) Einstieg auch über Stufe (betreiberabhängig) bei 34 bzw. 38 cm Bahnsteighöhe
Stück: xx Anzahl der fest bestellten Fahrzeuge
(xx) Anzahl der Fahrzeuge mit bestehender Option oder die optional bestellt werden sollen
Art: ER Einrichtungsfahrzeuge
ZR Zweirichtungsfahrzeuge
TT TramTrain für EBO-Strecken (15 kV, 16 2/3 Hz)
NF Niederflur (40 cm Einstiegshöhe)
MF Mittelflur (60 cm Einstiegshöhe)
Hersteller: Stadler Rail, Valencia – Spanien (SR-V)

