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Brandenburg, Cottbus und Frankfurt (Oder) bestellen Skoda-Straßenbahnen

Design Brandenburg/Havel | @ Škoda Transportation

Škoda Transportation liefert neue Niederflurstraßenbahnen als Gemeinschaftsbestellung an drei Betriebe im Bundesland Brandenburg. Frankfurt (Oder), Brandenburg an der Havel und Cottbus. Dies ist das Ergebnis einer europaweiten, gemeinsamen Ausschreibung. Škoda liefert insgesamt 24 Fahrzeuge mit Optionen auf weitere 21. Das Gesamtvolumen des Auftrags einschließlich der Optionen beläuft sich auf circa 110 Millionen Euro.

Die neuen Fahrzeuge des Typs ForCity Plus ersetzen in allen drei Betrieben vorhandene, ältere, hochflurige Straßenbahnwagen, die ihre wirtschaftliche Lebensdauer erreicht haben. Als dreiteilige Einrichtungszüge haben sie jeweils zwei motorisierte End-Drehgestelle und ein mittleres Losradgestell. Alle Trams sind meterspurig und 30,08 m lang, die Wagen für Cottbus sind mit 2,40 um 10cm breiter als die Züge für die beiden anderen Betriebe. Die Innenausstattung wird viele Ähnlichkeiten aufweisen, alle Bahnen verfügen über einen etwa 70%-igen Niederfluranteil, Klimaanlage, dynamische Fahrgastinformationssysteme und Kameraüberwachung.

Stadtverkehrsgesellschaft mbH Frankfurt (Oder) | @ Škoda Transportation
Design Verkehrsbetrieb Brandenburg an der Havel | @ Škoda Transportation

13 von den 24 bestellten Fahrzeugen entfallen auf die Stadtverkehrsgesellschaft mbH Frankfurt (Oder), 4 plus 8 Optionsfahrzeuge auf den Verkehrsbetrieb Brandenburg an der Havel GmbH, die restlichen 7 plus optonal 13 weitere gehen an die Cottbusverkehr GmbH. Alle Wagen werden zwischen Ende 2023 und 2024 geliefert werden. Das Ausüben der Optionen hängt vom Gewähren zusätzlicher Landesförderung ab – die zusätzlichen Wagen würden dann bis Ende 2026 ausgeliefert.

Vertragsunterschrift bei Cottbusverkehr GmbH | © Cottbusverkehr
Design Cottbusverkehr GmbH | @ Škoda Transportation

Der Bestellung voraus gegangen war ein längerer Rechtsstreit aufgrund eines Einspruchs eines Mitbewerbers, der im Juni 2020 durch das Brandenburger Oberlandesgericht abgelehnt wurde. Wir berichteten hier:

17.02.2021
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