
Die Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) investiert in 22 neue, 43,5 Meter lange Niederflur-Straßenbahnen des Typs Škoda ForCity Smart zur Modernisierung des ÖPNV in MainzIm Rahmen der durch die Deutsche Anlagen-Leasing (DAL) strukturierte Finanzierung wurde ein Konsortialdarlehen über mehr als 100 Millionen Euro vereinbart, das unter der Führung der DAL/Deutsche Leasing Finance umgesetzt werden konnte. Als Konsortialpartner sind die Helaba, die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) sowie die Rheinhessen Sparkasse beteiligt. Die ISB stellt dem gesamten Bankenkonsortium zusätzlich Refinanzierungsmittel zur Verfügung. Die ISB mit Sitz in Mainz ist die landeseigene Förderbank für Rheinland-Pfalz und unterstützt das Land bei der Umsetzung der Wirtschafts-, Infrastruktur- und Wohnraumförderung. Mit Beratungsangeboten, zinsgünstigen Darlehen, Bürgschaften, Zuschüssen und Eigenkapitalfinanzierungen setzt sie ein breites Portfolio an Fördermöglichkeiten ein und bezieht hierbei auch Mittel des Landes, Bundes und der Europäischen Union ein. Die ISB arbeitet wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen zusammen. Die DAL ist als Kompetenzzentrum der Sparkassen Finanzgruppe Spezialist bei der Realisierung von großvolumigen, assetbasierten Investitionsvorhaben.
Die MVG als Tochter der Mainzer Stadtwerke AG wird die Fahrzeuge in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt auf dem aktuell 30 km langen Meterspurnetz mit seinen fünf Linien einsetzen und so ihr Angebot im öffentlichen Personennahverkehr ausbauen – wir hatten HIER (Link) darüber berichtet Das Konsortialdarlehen hat eine Laufzeit von insgesamt 25 Jahren und unterteilt sich in eine Bauzeit- und Endfinanzierung. Die Auslieferung der Fahrzeuge ist für den Zeitraum von 2028 bis 2030 vorgesehen.


