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Dayton/Ohio: Auslieferung der neuen Trolleybus-Flotte mit In-Motion-Charging

Der erste Serienwagen 1951 | Foto: Mark Donaghy

Greater Dayton Regional Transit Authority (RTA) ist der erste amerikanische Obusbetreiber, der die In-Motion-Charging-Technologie (IMC) in vollem Umfang einsetzt. Um die Flotte der Skoda ETI-Oberleitungsbusse aus den 1990er-Jahren zu ersetzen, bestellte RTA 2018 neue Niederflur-Oberleitungsbusse mit starken Zusatztraktionsbatterien. Sie erlauben Fahrten abseits des Fahrleitungsnetzes von bis zu 20 km, anschließend werden die Batterien unter der Oberleitung ohne Zeitverlust an Ladestationen wieder aufgeladen.

Alle 30 noch vorhandenen Skoda/ETI Obusse werden ausgemustert | Foto: Mark Donaghy

26 dieser IMC-Oberleitungsbusse wurden 2018 bestellt, und nach Vorliegen der entsprechenden Finanzierungszusagen konnte der Auftrag auf insgesamt 41 erhöht werden. Kiepe Electric liefert die gesamte elektrische Ausrüstung einschließlich der Batterietechnologie, während die Karosserie und die mechanischen Teile von Gillig Corp. in Kalifornien stammen. Diese 41 neuen Fahrzeuge ergänzen vier ähnliche Hybrid-Obusse, die 2014 als Prototypen ausgeliefert wurden: Nr. 1401-2 verwenden Dieselmotoren für den Off-Wire-Betrieb, Nr. 1403-4 sind mit Batterien ausgestattet. Die ersten beiden werden nach Auslieferung aller 41 neuen Wagen zu Batterie-Hybrid-Obussen umgebaut.

Der erste Serien-Oberleitungsbus IMC ist am 3. Mai 2019 eingetroffen und wird ausgiebig getestet. Er trägt die Nr. 1951; der Rest der Serie wird bis Ende 2020 ausgeliefert. Die Fahrzeuge werden unter den Nummern 1951-1967 und 2051-2074 eingereiht.

Sobald alle 45 Dual-Mode-Wagen voll einsatzbereit sind, soll der elektrische Betrieb auch auf den aktuell von Dieselbussen befahrenen Obuslinien wieder aufgenommen werden und zusätzliche Linien über das derzeitige Netz hinaus bedienen werden.

29.08.2019