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BVG Berlin präsentiert Mode im neuen Sitzpolsterdesign

Bunt und vielfältig: BVG und die S.Oliver Marke QS stellen eine neue Modekollektion vor, die das neue BVG Sitzmuster der Vielfalt zurückgreift I © BVG

Gerade alte Klamotten ausgemustert? Umso besser. Bei der BVG können sich jetzt alle völlig neu anmustern. Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen bringt mit dem Fashionlabel QS by s.Oliver eine Modekollektion heraus, die das neue, bunte Sitzmuster für Busse und Bahnen mitten in das bunte Leben der Stadt bringt.

Mit dem Slogan „Mehr Street kann Wear nicht sein“, werben die Partner für die urbanen Outfits im BVG-Look. Entworfen wurden die Modelle in Zusammenarbeit mit dem Fashion Label QS by s.Oliver und der Werbeagentur Jung von Matt SAGA. Online-Versandhändler Zalando vertreibt die Kollektion seit vergangener Woche auf seiner Website. Im U-Bahnhof Alexanderplatz hat die BVG neben ihrem Kundenzentrum zudem einen Popup-Store eröffnet.

Gleichzeitig wurde ein neues Image Video veröffentlicht, welches die neue Mode zeigt:

Damit schafft es das BVG-Sitzmuster (siehe unten) schon kurz nach seiner Premiere auf den Laufsteg und die Straßen. Erst im Juli wurden die ersten beiden Doppeldeckerbusse mit dem „Muster der Vielfalt“ ausgestattet. Nach und nach sollen in den kommenden Jahren die Sitze in allen BVG-Fahrzeugen das neue Muster erhalten. Weil die BVG nicht nur hipp ist, sondern vor allem für Nachhaltigkeit steht, werden dabei natürlich keine intakten Sitze herausgerissen. Das neue Muster wird ab 2023 immer dann aufgezogen, wenn alte Bezüge ohnehin ersetzt werden müssen. Nach und nach werden dann auch die ersten Neufahrzeuge direkt mit dem neuen Design ausgeliefert.

Die BVG/ QS Mode gibt es in verschiedenen Varianten: als Jacken, Bomberjacken und Westen I © BVG

Warum macht die BVG jetzt auch Mode? Christine Wolburg, Bereichsleiterin Vertrieb und Marketing: „Wie vielfältig unsere wunderbare Stadt ist, kann jeden Tag bei der BVG erlebt werden. Wir wollen unser neues Muster der Vielfalt nicht nur in unseren Fahrzeugen zeigen, sondern unsere bunte Botschaft der Toleranz mindestens in die ganze Stadt tragen. Wortwörtlich – mit einer Streetwear-Kollektion.“

Zu den Beweggründen für eine Zusammenarbeit ergänzt Benjamin Isenheim, Brand Director QS by s.Oliver: „Die BVG verkörpert wie keine andere Marke den Lifestyle Berlins mit seiner Diversität und dem aktuellen Zeitgeist und stellt so ein perfektes Match zu uns und den Werten unserer Marke dar.“

Sympathisch: Werbeposter für die neue BVG/ QS Kollektion I © BVG

Die limitierte Modekollektion wird von einer großen Kampagne begleitet. Die Motive wurden vom Modefotografen Dan Beleiu aufgenommen. Dörte Spengler-Ahrens, Kreativgeschäftsführerin Jung von Matt SAGA: „High Fashion aus der U-Bahn – wenn die BVG Mode macht, dann typisch BVG – typisch Berlin. Und darum zeigt die Kampagne ikonische Szenen aus der Modewelt, die dann humoristisch zu „Streetwear“ werden, indem sie auf das ungeschönte, echte Berlin treffen.“

Das neue Sitzmuster der BVG

Die BVG hat das neue Sitzmuster gemeinsam mit der Agentur Jung von Matt / SAGA entwickelt, welches Seit Anfang Juli in einem Doppeldeckerbus zu sehen ist und nach und nach auch in anderen Fahrzeugen eingeführt wird. Der Slogan für das neue Sitzmuster ist „Berlin ist bunt, Berlin lebt und mit der BVG ist Berlin stets in Bewegung“.

Die Einführung des neuen Musters durch die BVG geschah nicht ganz freiwillig. Aufgrund von Rechtsstreitigkeiten mit dem Designer des sogenannten „Urban Jungle“ Musters war die BVG auf der Suche nach einem geeigneten Ersatz. Bereits vorher wurde das grau-schwarze Nachtliniendesign verwendet, welches nach BVG Angaben sehr praktisch sei, aber nichts symbolisiere.

Das „Urban Jungle“-Design war seinerzeit für die Fahrzeuge der S-Bahn-Baureihe 480 erstellt worden. Das Design, welches Grafiiti auf den Sitzen verhindern sollte, war im Auftrag der BVG entwickelt worden, die 1984 bis 1994 die S-Bahnlinien im Westen der Stadt betrieb.

Insofern ist das neue Muster ein passender Ersatz für das über Jahre genutzte „Urban Jungle“ Design. Es ist ein Hingucker und sehr bunt. Da die BVG nicht nur für Vielfältigkeit, sondern auch für Nachhaltigkeit steht, werden weitere Bestandsfahrzeuge ab dem kommenden Jahr im Rahmen von geplanten Hauptuntersuchungen oder Instandsetzungsarbeiten nach und nach mit dem neuen Sitzbezug ausgestattet. Ab Mitte/Ende 2023 werden dann auch Neufahrzeuge mit dem neuen Muster geliefert. 

Die Botschaft des neuen Musters wurde auch in einem Youtube Video dargestellt:

Dabei verfährt das größte deutsche Nahverkehrsunternehmen immer nach dem gleichen Muster: Egal welches Alter, Herkunft, Religion, sexuelle Orientierung oder kulturelle Prägung – bei der BVG sind alle gleich und jederzeit herzlich willkommen. Diese Vielfalt zeigt die BVG jetzt genau da, wo sie niemand übersehen kann – auf dem neuen Sitzmuster der Busse und Bahnen!

Ein Kontrolleur tanzt in der Bahn zu „Rhythm is a dancer“. Doch er kontrolliert die Fahrgäste nicht nur, er bewegt sie und verwandelt sie in Silhouetten. Im neuen Film zur Einführung des neuen Sitzmusters sendet die BVG eine klare Botschaft: Jeder Mensch ist einzigartig. Jeder hat seine eigene Geschichte. Und alle sind miteinander verbunden.

Ob der Vater mit seinem Kind, das homosexuelle Paar, Rollstuhlfahrer*innen, die Frau, die Yoga macht, oder Rentner*innen mit ihrem Hund: Insgesamt 80 unterschiedliche Silhouetten, die all die verschiedenen Berliner*innen repräsentieren, sind auf dem neuen Sitzmuster zu einem einmaligen Symbol der Vielfalt zusammengefügt.

Christine Wolburg, Bereichsleiterin für Vertrieb und Marketing: „Alle reden über Vielfalt – wir bewegen sie! Unsere Fahrgäste sind so bunt und divers wie die BVG und Berlin selbst. Diese Botschaft transportiert unser neues Sitzmuster perfekt. Es ist ein Zeichen unserer Liebe an all die zwei Millionen Menschen, die täglich mit uns fahren, weil sie genauso einzigartig und vielfältig sind, wie die Silhouetten unseres neuen Musters.“

31.10.2022
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Bahnfreak2
Bahnfreak2
20 Tage zuvor

Die alten Sitzmuster waren irgendwie besser, das hier ist doch etwas zu bunt und etwas übertrieben…
Als ich diese Werbung für das Sitzmuster auf Youtube gesehen habe dachte ich erstmal das ganze wäre nur ein Werbegag so verrückt wie das ist. Das ganze ist irgendwie völlig übertrieben, als gäbe es keine anderen Probleme bei einem Verkehrsunternehmen wie der BVG. Kleidung, Taschen usw. mit Sitzmustern gabs ja schon für die alten Muster.

Diese ganze Werbung mit „Sitzmuster der Vielfalt“ ist total lächerlich es geht hier um ein Sitzmuster da haben die ernsthaft ne Werbeagentur beauftragt um dann damit ne Botschaft rüberzubringen…
Wieso muss man heutzutage fast überall irgendwie Diversity und Vielfalt bewerben wenns doch eigentlich selbstverständlich sein soll? Warum auf einem Sitzmuster?

Man hätte lieber ein Sitzmuster machen sollen was neutral ist und nicht sowas knallbuntes. Da war denen wohl die Werbebotschaft wichtiger als die Optik im Fahrzeug. Was kommt als nächstes? Mülleimer der Vielfalt mit bunter Lackierung?