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Wangerooge: Auf neuen Gleisen

Inselbahn und Meer - Wangerooge! | © D. Budach

Sommer auf einer der deutschen Nordseeinsel – auch in Corona-Zeiten eine attraktive Urlaubsperspektive.

Einer der Höhepunkte der Reise auf die Insel Wangerooge ist noch immer die Fahrt mit Schiff und Inselbahn – Beginn der Entschleunigung und Einstimmung auf den Urlaub gleich zu Beginn. 50-60 Minuten dauert die Schifffahrt, das Umsteigen und Umladen der Güter geschieht gemächlich, und die Fahrt mit der Meterspurbahn selbst dauert noch einmal 12-15 Minuten – dann ist man auf der autofreien Insel richtig angekommen.

Im vergangenen Winter wurde ein Teil der Gleise ausgetauscht und das Gleisbett saniert, vor allem im Dorfbahnhof, aber auch an der Endstelle der Zweigstrecke zu den im Westen der Insel gelegenen Jugendheimen. Beim Bahnhofsumbau wurde auch das letzte, rund 200 Meter lange Stück der Strecke zum alten, 1958 stillgelegten Ostanleger endgültig abgetrennt.

Neue Gleise im Dorfbahnhof | © D. Budach
SCHÖMA Diesellok auf neuen Gleisen | © D. Budach
Gleisende im Dorf, das Reststück der alten Strecke zum Ostanleger wurde „abgeklemmt“ | © D. Budach
Neue Gleise auch an der Endstelle der Zweigstrecke zum Westen | © D. Budach

Zwei SCHÖMA Dieselloks besorgen den Regelbetrieb, zwei weitere aus rumänischer Produktion stehen in Reserve. Die Fernverkehrssparte der Deutschen Bahn ist der Betrieber der kleinen Bahn, aber auch wenn sie kein ICE ist – die Mitfahrt lohnt sich!

Diesellok aus rumänischer Produktion in Reserve | © D. Budach

26.07.2020

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